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Leistungen

Frauen sind anders...wir als Frauenteam in der Praxis möchten Ihnen eine Rundum-Betreuung nach dem neuestem medizinischen Erkenntnisstand und mit modernster technischer Ausstattung anbieten. Dabei soll der Aspekt Frau immer im Zentrum stehen.
  • Gynäkologie

    Allgemeine Gynäkologie

    Neben der üblichen Diagnostik und Therapie sämtlicher Beschwerden und Erkrankungen von Mädchen und Frauen, bieten wir spezielle Untersuchungen im Rahmen der Wechseljahrsbeschwerden oder Hormonstörungen an. Dabei besprechen wir das gesamte Therapiespektrum von der naturheilkundlichen Therapie bis zur klassischen Hormonsubstitution. Frauen mit Kinderwunsch haben die Möglichkeit einer hormondiagnostischen Abklärung der Fruchtbarkeit, eines Zyklusmonitoring mittels Ultraschall und ggf einer Stimulationstherapie.

    Pflanze an der Rezeption der Praxis Dr. Frommlet

    Ganzheitliche Behandlung

    Da ich in meiner Praxis einen ganzheitlichen Ansatz verfolge, liegt mir auch die psychosomatische Medizin am Herzen. Sie verbindet Körper, Geist und Seele und versucht einen Zusammenhang zwischen den Symptomen und ihrer Entstehung herzustellen. Gerade in der Gynäkologie treten körperliche Symptome und Erkrankungen häufig in sensiblen Lebensphasen und Änderungen auf, wie z.B. auf dem Weg in die Mutterschaft oder in die Wechseljahre. Mein Verständnis der Psychosomatik beinhaltet das Fokussieren auf die aktuelle körperliche sowie psychische Problematik, die unter Berücksichtigung der lebensgeschichtlichen Faktoren vor allem ressourcenorientiert und problemlösend angegangen werden.

  • Mutterschaftsvorsorge

    Mutterschaftsvorsorge

    Herzlichen Glückwunsch! Eine Schwangerschaft ist für eine Frau der Beginn einer neuen Lebensphase, begleitet von sehr viel Glücksmomenten, jedoch auch mit sehr viel Unsicherheit und Ängsten. Daher ist unser Hauptbemühen diese Unsicherheit und Ängste abzubauen, damit Sie eine schöne, harmonische und möglichst unkomplizierte Schwangerschaft erleben und ihr werdendes Baby sich optimal entwickeln kann.

    Die gesetzliche Mutterschaftsvorsorge sieht folgenden Ablauf vor:

    Nach Feststellung einer intakten Schwangerschaft werden bei der I. Vorsorgeuntersuchung (MuVo) für das Erstellen ihres Mutterpasses alle vorgeschriebenen Laborwerte erhoben: Ihre Blutgruppe samt Rhesusfaktor, ein Antikörper-Suchtest, eine Überprüfung Ihres Schutzes vor einer Rötelninfektion, ein Suchtest auf Syphilis, falls gewünscht ein HIV-Test, sowie ein Ausschluß einer Chlamydieninfektion.

    In einer normalen unkomplizierten Schwangerschaft finden die weiteren Kontrollen bis zur 32. Schwangerschaftswoche üblicherweise im 4-Wochen-Rhythmus statt: Hierbei werden Ihre jeweiligen Fragen erläutert, Urin, Gewicht und Blutdruck kontrolliert und eine gynäkologische Untersuchung des Muttermundes durchgeführt.

    Schwangere Frau beim Ultraschall

    Ultraschalluntersuchungen

    Ultraschalluntersuchungen sind gemäß der Mutterschaftsrichtlinien je einmal in der ca. 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche vorgesehen.

    Ca. in der 26. Schwangerschaftswoche wird eine Antikörperkontrolle durchgeführt und - bei Vorliegen der Blutgruppe "Rhesus negativ" - bei Ihnen eine "Impfung" durchgeführt, um Komplikationen bei einer späteren Schwangerschaft infolge einer Blutgruppenunverträglichkeit zu vermeiden.

    Ab der 28. Schwangerschaftswoche können Sie während dem sog. CTG (CardioTokoGramm=HerzWehenSchreiber) - das Herz ihres Babys schlagen hören. Gleichzeitig erhalten wir wichtige Informationen über das Wohlbefinden des Ungeborenen. Falls notwendig, kontrollieren wir schon früher mit dem Wehenschreiber, ob bei Ihnen eine vermehrte Neigung zu vorzeitigen Wehen besteht.

    Ab der 32. Schwangerschaftswoche finden Vorsorgeuntersuchungen alle 14 Tage, ab der 36. Schwangerschaftswoche wöchentlich statt, wobei noch ein Suchtest zum Ausschluss einer für das Neugeborene gefährlichen infektiösen Leberentzündung durchgeführt wird. Ab einer Übertragung über den errechneten Termin hinaus wird alle zwei bis drei Tage eine engmaschige Kontrolle Ihres Babys notwendig.

    Mutterschaftsvorsorge Plus

    Um Ihrem Bedürfnis nach höchstmöglicher Sicherheit für sich und Ihr Kind nachzukommen, bieten wir Ihnen zusätzliche Leistungen in der Schwangerschaft an. Individuelle Wunschleistungen dürfen wir nicht über die Chipkarte erbringen und abrechnen. 
Für diese Privatleistungen müssen wir ein Honorar erheben, welches sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) richtet und bar oder per EC-Karte zu begleichen ist:

    Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen

    Baby-Fernsehen auf Wunsch bei Nicht-Risiko-Schwangerschaften. Eltern können im Schwangerschaftsverlauf die schrittweise Entwicklung ihres Babys mitverfolgen. Mit keinem anderen Verfahren können auf derart ungefährliche Weise Erkenntnisse über die Entwicklung des Kindes während der Schwangerschaft gewonnen werden.

    4D-Ultraschall

    Der 4D-Ultraschall ist im Prinzip ein 3D-Ultraschall, bei dem jedoch als vierte Dimension der Faktor Zeit mit einbezogen wird. Dies bedeutet also eine dreidimensionale Darstellung des Kindes unter Echtzeitbedingungen. Aus diesem Grund wird die 4D-Ultraschalluntersuchung auch als Live 3D-Ultraschall bezeichnet. Eine faszinierende Möglichkeit, dem ungeborenen Kind schon vor der Geburt ins Gesicht zu schauen und die Mimik des Kindes zu bestaunen. Es besteht hierbei Möglichkeit, eine DVD zu erstellen

    Nackentransparenzmessung

    Individuelle Risikoabschätzung für das Vorliegen von Chromosomenstörungen (zum Beispiel Trisomie 21 (Monguloismus), Trisomie 18 und 13) mittels Ultraschall-Messung der kindlichen Nackenfalte ab der 12. bis zum Ende der 14. Schwangerschaftswoche. Zusammen mit einer Hormonuntersuchung aus dem mütterlichem Blut erhält man eine ca. 95%ige Sicherheit für den Ausschluss einer der oben genannten Chromosomenstörungen.

    Farbdoppler-Ultraschalluntersuchung

    Mit der farbunterstützten Messung der Blutströme im kindlichen und mütterlichen Kreislauf kann eine Aussage über die Versorgung des Kindes getroffen werden. Durch die frühzeitige Aufdeckung einer möglichen kindlichen Mangelversorgung erhöht diese Untersuchung deutlich die Sicherheit der herkömmlichen Vorsorgeuntersuchungen im letzten Drittel der Schwangerschaft.

    Toxoplasmose-Suchtest

    Überprüfung des mütterlichen Schutzes vor einer durch Katzenkontakt übertragbaren und auch bei uns weit verbreiteten Parasitenerkrankung (Toxoplasmose), die zu bleibenden schweren geistigen Schäden beim Kind führen kann. 
Durch einen einfachen Bluttest können wir feststellen, ob eine Gefährdung des Kindes durch eine Toxoplasmose-Erstinfektion der Mutter in der Schwangerschaft möglich ist. Eine entsprechende Therapie steht uns dabei auch zur Verfügung, um kindliche Schäden zu vermeiden.

    Zytomegalie-Suchtest

    Die Infektion mit dem Zytomegalie-Virus (CMV) ist die häufigste Infektion, die während der Schwangerschaft von der Mutter auf den Fötus übertragen wird. Etwa 0,3 bis 1% aller Schwangeren infizieren sich mit dem Virus und bei 40% wird die Infektion auf das ungeborene Kind übertragen. Kommt es während des ersten oder zweiten Drittels der Schwangerschaft zu einer Infektion, kann sie zu Fehlbildungen beim Kind führen. Der Übertragungsweg kann über Körperflüssigkeiten wie Speichel, Tränen, Blut, Sperma oder Vaginalsekret führen.

    Beta-Streptokokken-Test

    Vaginaler und analer Abstrich auf das Vorkommen von hämolysierenden B-Streptokokken am Ende der Schwangerschaft. Diese mütterlichen Darmbakterien können lebensgefährliche Infektionen des Kindes während seiner ersten Lebenstage verursachen. Durch eine entsprechende antibiotische Kurzinfusion während der Geburt kann dies verhindert werden.

    Praena-Test

    Der Praena-Test kann bestimmte Chromosomenstörungen (Trisomie 21, 18, 13, und andere) bei Ihrem ungeborenen Kind feststellen. Mehr zu diesen Chromosomenstörungen, Ihren Ursachen und Auswirkungen finden Sie auf www.llifecodexx.com. Die Aussagekraft des Praena-Test liegt laut aktueller Studien bei 99,8% und kann bereits ab der vollendeten 9. SSW durchgeführt werden. Sollten Sie sich nach einem ausführlichen Beratungsgespräch dafür entscheiden, wird Ihnen Blut aus der Armvene entnommen und per Kurierdienst an das Diagnostiklabor gesandt, wo es innerhalb von maximal 10 Tagen analysiert wird.

    Eine schwangere Frau

    Hebammensprechstunde

    Hebammenbegleitung in der Schwangerschaft umfasst alle im Mutterpass aufgeführte Untersuchungen, außer Ultraschall. In der Schwangerenbegleitung ist uns eine individuelle Beratung und Unterstützung bei allen Fragen und Ängsten wichtig, für die wir im Rahmen der Hebammensprechstunde noch zusätzlich Zeit schaffen. Dabei kommen auch verschiedene therapeutische Möglichkeiten als Alternative zur Schulmedizin zum Einsatz (Homöopathie, Akupunktur, Fußreflexzonenmassage,Ernährungsberatung, Taping,Naturheilmittel, Yoga in der Schwangerschaft und Vieles mehr)

  • Krebsvorsorge

    Krebsvorsorge

    Ihre Gesundheit ist uns wichtig. Wir bieten ein breites Spektrum an durch gesetzliche Krankenkassen abgedeckte Krebsfrüherkennungsuntersuchungen der Frau. Darüber hinaus bieten wir Ihnen individuelle Zusatzleistungen für eine noch bessere Vorsorge.

    Behandlungsbereich Dr. Dorothea Frommlet

    Basisuntersuchungen

    Zur Krebsvorsorge bzw. Krebsfrüherkennungsuntersuchung der Frau, wie sie die gesetzliche Krankenkasse bezahlt, gehören:

    • ab dem 20. Lebensjahr: ein Zellabstrich des Muttermundes mit anschließender Weiterleitung zu einem Zytologen, der diesen Abstrich beurteilt, sowie eine frauenärztliche Tastuntersuchung der Gebärmutter, der Eierstöcke und des kleinen Beckens,
    • ab dem 30. Lebensjahr: ein zusätzlicher Tastbefund der Brustdrüsen,
    • ab dem 50. Lebensjahr: eine zusätzliche Untersuchung des Enddarmes.

    Laut den Krankenkassen (§ 12 Abs. 1 des 5. Sozialgesetzbuches) sind wir angehalten, Krankenkassenleistungen zu erbringen, die "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten".

    Krebsvorsorge Plus

    Da uns Ihre Gesundheit am Herzen liegt, möchten wir Ihnen über die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Grundversorgung hinaus durch individuelle Wunschleistungen eine ärztlich sinnvolle, optimale medizinische Versorgung anbieten. Dafür garantieren wir Ihnen aktuelle fachärztliche Qualität und modernste technische Ausstattung:

    Ultraschalluntersuchung durch die Scheide (Vaginalsonografie)

    Dabei können viele nicht tastbare Befunde wie Schleimhautveränderungen der Gebärmutterschleimhaut, Zysten an den Eierstöcken oder kleinere Tumore im kleinen Becken visualisiert werden.

    Ultraschalluntersuchung der Brustdrüsen (Mammasonografie)

    Die Mammasonografie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust; sie dient als diagnostisches Mittel, um bei unklaren Brustbefunden zusätzlich Klarheit zu schaffen. Bei jungen Frauen wird sie auch als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt, da deren Brustgewebe relativ dicht und in der Mammografie oft schlecht darstellbar ist. Die Ultraschalluntersuchung der Brust ist neben der Mammografie das wichtigste bildgebende Verfahren.

    Blasenkrebstest (BladderCheck)

    Blasenkrebs macht etwa 3% aller Krebserkrankungen aus und tritt gehäuft im höheren Lebensalter auf. Hauptrisikofaktoren sind das Rauchen sowie bestimmte chemische Stoffe, mit denen manche Berufsgruppen, wie Friseure oder Beschäftigte in der Chemie- und Farb-Industrie, häufiger in Kontakt kommen. Beim Blasenkrebs spielt die Früherkennung eine entscheidende Rolle. Je früher er entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Der BladderCheck ist der einzige Schnelltest, der von der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) für die Diagnose des Blasenkarzinoms zugelassen wurde. Das Ergebnis liegt nach 30 Minuten vor.

    Chlamydien-Schnelltest

    Chlamydien-Infektionen zählen heute zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Bei jungen Frauen besteht ein hohes Risiko für eine schwere Unterleibsentzündung, die zu einer Verklebung der Eileiter führen kann, so dass eine Schwangerschaft auf normalem Wege nicht mehr möglich ist. Die Übertragung der Chlamydien erfolgt durch Geschlechtsverkehr. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome/Beschwerden beträgt 1 bis 3 Wochen. Etwa 75 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer haben nach einer Chlamydien-Infektion nur geringfügige oder gar keine Beschwerden.

    ThinPrep

    Der ThinPrep® Pap Test ist eine technische Weiterentwicklung des konventionellen Pap-Tests zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs. Mit ihm kann aussagekräftigeres Abstrichmaterial gewonnen werden. Dadurch sinkt der Anteil nicht oder schlecht zu beurteilender Präparate sowie unklarer oder falscher Befunde.

    Laborschild Dr. Dorothea Frommlet
    Bitte beachten Sie

    Individuelle Wunschleistungen dürfen wir nicht über die Chipkarte erbringen und abrechnen. 
Für diese Privatleistungen müssen wir ein Honorar erheben, welches sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) richtet und bar oder per EC-Karte zu begleichen ist.

    Entscheiden Sie selbst, was Ihnen für Ihre Gesundheitsvorsorge wichtig erscheint und teilen Sie es uns mit, wenn Sie neben der normalen Kassenleistung eine zusätzliche optimale individuelle Gesundheitsleistung wünschen.

  • Mädchensprechstunde

    Tintenflecken auf einen Bogen Papier

    Mädchensprechstunde

    Viele Mädchen haben große Angst vor dem ersten Besuch beim Frauenarzt. Aber die Scheu ist vollkommen unbegründet!

    Wir bieten Euch spezielle Info-Sprechstunden nur für Mädchen an – auch ohne gynäkologische Untersuchung. Dabei versuchen wir, Dir die besten Antworten auf viele Deiner Fragen zum Thema Liebe, Sexualität und Verhütung zu geben.

    Auch wenn Du noch keinen festen Freund hast – der Tag wird kommen! Deshalb mach Dir am besten schon frühzeitig Gedanken über eine richtige Verhütungsmethode, damit Du sie parat hast, wenn es bei Dir "so weit" ist. Denn nichts ist wichtiger als Verhütung – übrigens auch dann, wenn Du Deine Tage regelmäßig bekommst und Du Dir die fruchtbaren Tage ausrechnest. Männliche Samen sind schnell und hartnäckig, können sogar gegen die Schwerkraft nach oben schwimmen und bis zu fünf Tage überleben! Also, geh' in gar keinem Fall das Risiko einer Schwangerschaft ein: "1000-mal berührt, 1000-mal ist nix passiert" – von wegen!

    Frauenärztinnen sind da richtig gute Ansprechpartner, denen Du vertrauen kannst. Und wenn Du nicht allein zum Frauenarzt/Frauenärztin gehen möchtest, kannst Du auch jemanden mitnehmen, zum Beispiel eine Freundin, Deinen Freund oder Deine Mutter.

    Die meisten Mädchen gehen in der Pubertät zum ersten Mal zur Frauenärztin, zunächst vielleicht nur zu einem Gespräch, weil sie viele Fragen an sie haben. Bei dieser Sprechstunde können wir Dir zum Beispiel genau erklären, was bei einer Untersuchung gemacht wird. Wir zeigen Dir die Praxis und den Behandlungsstuhl, damit Dir die Angst genommen wird. Der richtige Zeitpunkt für den ersten Termin ist, wenn Du

    • ein Verhütungsmittel brauchst,
    • Probleme mit der Monatsblutung (zu früh, zu spät, zu stark, zu schwach),
    • Unterbauchschmerzen oder eine Zwischenblutung,
    • Juckreiz und Ausfluss
    • oder einfach nur Fragen zu Liebe, Sexualität oder Deiner körperlichen Entwicklung hast.
       

    In unserem ersten Gespräch werden wir auf persönliche Fragen, zum Beispiel zum Thema Verhütung, eingehen. Wenn Du die Pille verschrieben haben möchtest, werden wir Dich fragen, ob in Deiner Familie "Krankheiten" wie Thrombose, Krebs oder Schlaganfall aufgetreten sind, ob Du Raucherin bist oder ob Du bestimmte Medikamente einnehmen musst.

    Solltest Du Beschwerden haben, wie Unterbauchschmerzen, Ausfluss oder Juckreiz, sollte eine Untersuchung vorgenommen werden. Hierfür solltest Du in einer Umkleidekabine Deinen Slip auszuziehen. Rock oder T-Shirt kannst Du natürlich anbehalten. Dann setzt Du Dich auf den gynäkologischen Stuhl. Das ist die beste Möglichkeit, Dich zu untersuchen.

    Zunächst wird nur die Scheide angeschaut, ob irgendwelche Hautveränderungen vorliegen. Dann wird ein Scheidenspiegel, ein Spekulum vorsichtig in Deine Scheide eingeführt. Das ist vielleicht etwas unangenehm und kalt, tut aber nicht weh. Nur so kann Dein Muttermund sichtbar gemacht werden und mit einem Wattestäbchen ein Zellabstrich entnommen werden. Das heißt, es wird eine kleine Probe abgetupft.

    Nochmals: Keine Angst, es tut nicht weh!

    Unter dem Mikroskop kann man gleich erkennen, ob eventuell eine Infektion vorliegt. Eine Laboruntersuchung des Zellabstrichs dient der Krebsfrüherkennung. Falls Du noch Jungfrau bist, wird ein kleineres Spekulum verwendet, damit Dein Jungfernhäutchen nicht verletzt wird.

    Auch eine Ultraschalluntersuchung gibt Aufschluss über die inneren Organe. Sie wird meist nur durchgeführt, wenn ein bestimmter Verdacht auf eine Erkrankung ausgeschlossen werden soll oder wenn man schwanger ist.

    Und das war's. Ich gebe zu, es gibt Schöneres auf der Welt – aber ein Termin beim Frauenarzt ist wirklich nichts, wovor man Angst haben muss. Und die Untersuchungen tun auch nicht weh. Sie dauern nur ein paar Minuten, und je entspannter man ist, desto schneller geht's, weil die Organe besser ertastet und untersucht werden können, wenn man nicht verkrampft ist.

    Möchtest Du noch mehr erfahren über den Besuch beim Frauenarzt, dann schau doch einfach auf die Website www.maedchensprechstunde.de. Ansonsten würde ich mich sehr auf einen Besuch von Dir freuen!